Unsere zweite Mannschaft ging trotz des neuerlichen Aufschwungs beim Tabellenzweiten TTF Rhenania Königshof als klarer Außenseiter ins Spiel. Da zudem kurzfristig auch noch Daniel ausfiel und durch Youngster Noah Schüller ersetzt wurde, war die Ausgangslage sehr deutlich.
Dennoch schlug sich die Mannschaft sehr achtbar und gestaltete die Partie mit Ausnahme der klaren und natürlich einkalkulierten Niederlagen von Noah absolut ausgeglichen.

Speedy/Carsten (gegen Reuland/Belles) und Cammi/Sascha (gegen Valtwies/Abraham) sorgten mit zwei Fünfsatzerfolgen für eine 2:1-Führung, die Michael durch ein überaschendes 3:2 gegen den chinesischen Spitzenspieler der Königshofer Zang Yiqing sogar ausbauen konnte. Darauf folgten leider vier Niederlagen in Folge, wobei die Partien von Speedy (2:3 gegen Reuland), Cammi (1:3 gegen Belles) und Carsten (2:3 gegen Valtwies) auch durchaus anders hätten ausgehen können. Sascha verkürzte mit einem klaren Erfolg gegen Stiefel auf 4:5.
Während Speedy im Anschluss gegen Zang chancenlos war, wiederholte Michael seine starke Vorstellung aus der ersten Einzelrunde und schlug Reuland deutlich. Carsten schaffte durch einen unerwarteten SIeg gegen Belles sogar den Ausgleich.
Die zu erwartende Niederlage von Noah gegen Stiefel eingerechnet, musste von Cammis und Saschas zweiten Einzeln zumindest eines gewonnen werden, um im Schlussdoppel noch die Chance auf ein Remis zu haben. Leider verlor Cammi gegen Valtwies die Sätze 2 und 3 nach gutem Start mit zwei Punkten Differenz und konnte im vierten Durchgang nichts mehr hinzusetzen (1:11). Sascha war gegen Abraham die meiste Zeit auf verlorenem Posten, konnte sich Satz 3 zwar noch klauen, unterlag letztlich aber doch mit 1:3, sodass die Zweite nach 3,5 Stunden Spielzeit letztlich doch mit leeren Händen die Heimreise antrat.

Nach einer Hinserie mit einem katatrophalen Start und einer recht erfolgreichen zweiten Hälfte überwintert die Truppe mit 6:16-Punkten auf dem Relegationsplatz 10 und wird damit auch in der Rückserie den Abstiegskampf annehmen müssen. Wenn sich das Team so präsentiert wie in den letzten Wochen und auch meistens komplett aufläuft, sollte der direkte Klassenerhalt aber letztlich auf jeden Fall im Bereich des Möglichen liegen!