Mülhausen mit 14:24 Punkten auf Platz 9, Grevenbroich mit 13:23 Punkten auf Relegationsplatz 10 – kurzum: Abstiegskampf pur in der Landesliga!

Dem entsprechend gingen beide Teams natürlich hoch motiviert in die Partie, die sich auch von Beginn an zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte. Michael und Kevin, der für den angeschlagenen Daniel spielte, waren gegen Tullmin/Christen chancenlos, dafür gewannen sowohl Speedy/Carsten (gegen Föhrweiser/Brunner) als auch Cammi/Sascha (gegen Riechert/Kuemmel) in fünf Sätzen, letztere sogar nach 0:2. Oben verliefen beide Partien dann sehr asynchron. Michael ging gegen Tullmin zwei Mal in Führung, brach in den Sätzen 4 und 5 jedoch völlig ein, während Speedy gegen Christen zwei Mal ausglich und sich den Entscheidungssatz mit 11:5 sicherte. In der Mitte plötzlich die erste Schwächephase. Cammi und Carsten waren in ihren Einzeln ziemlich chancenlos und bescherten den Gastgebern die 4:3-Führung, die jedoch nach Kevins knappem Erfolg über Riechert und Saschas 3:0 gegen Kuemmel prompt gedreht wurde. In der Folge schien die Partie jedoch auf äußerst bittere Weise zu kippen. Oben gingen wieder beide Matches in den fünften Satz, diesmal jeweils mit besserem Ausgang für Mülhausen, und auch Carsten musste Föhrweiser nach klarer 2:0-Führung und Matchbällen im dritten und fünften Satz noch gratulieren – 5:7. Cammi brachte sein Team durch ein 3:1 gegen Brunner wieder heran und Kevin präsentierte sich auch im zweiten Einzel in bestechender Form, ließ Kuemmel überhaupt keine Chance und glich zum 7:7 aus! Damit schien zumindest ein Punktgewinn greifbar zu sein, da Sascha laut eigener Aussage gegen Riechert bisher immer gut ausgesehen hatte. Doch das Spiel entwickelte sich anders als erwartet und vor allen Dingen erhofft. Der Mülhausener sicherte sich die ersten beiden Durchgänge, ließ sich auch von Saschas „Anschlusstreffer“ nicht beirren und behielt mit 3:1 die Oberhand. sodass wiederum Speedy und Carsten im Schlussdoppel den Karren aus dem Dreck ziehen mussten – gegen das starke obere Paarkreuz der Gastgeber eine äußerst schwere Aufgabe! Doch unsere beiden Jungs kämpften, glichen nach deutlich verlorenem dritten Satz zum 2:2 aus und retteten durch ein 11:7 im Entscheidungssatz doch noch den wichtigen Punktgewinn!

Bei einer Fünfsatzbilanz von 4:4 sowie 34:34-Sätzen geht das Remis definitiv in Ordnung und angesichts des zwischenzeitlichen 5:7-Rückstands sind wir mit dem Punkt auch gut bedient, auch wenn der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf dadurch natürlich ausblieb. Am kommenden Samstag wäre gegen Rheydt-Wetschewell eine Wiederholung des Hinspielerfolgs Gold Wert und würde die Zweite dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher bringen!