Die Motivation vor der Partie beim ASV Süchteln II war bei uns eher begrenzt. Für uns geht es in den letzten Meisterschaftsspielen nur noch darum für die Relegation in Form zu bleiben bzw. zu kommen, während die Gastgeber eine sehr undankbare Saison zu Ende bringen und bereits seit Wochen als Absteiger feststehen. Zudem stand uns wieder einmal ein Ball-Wechsel bevor, die Süchelner spielen zuhause mit dem nahtlosen Joola Flash.

Zu unserer Überraschung war sie zudem sehr motiviert, während uns die fehlende Konzentration teilweise anzumerken war. Nachdem Knut/Christoph gegen Anders/Kamps souverän für das 1:0 gesorgt hatten, standen auch Janos/Ken gegen Antwerpes/Scirtuicchio bereits kurz vor dem Sieg, mussten nach 2:0 und 10:6 aber tatsächlich noch in den Entscheidungssatz. Während dieser letztlich recht souverän an uns ging, taten sich David und Marcel gegen Messer/Güdden sehr schwer und unterlagen mit 1:3. Auch oben liefen beide Spiele zunächst klar gegen uns. Ken fand gegen das aggressive Spiel von Spitzenspieler Anders überhaupt kein Rezept und Janos haderte gegen Kamps mit dem Ball, seiner Vorhand und einigen Nassen im zweiten Satz. Während Ken auch den dritten Satz klar verlor, wehrte Janos bei 0:2 und 6:10 sowie 10:11 insgesamt fünf Matchbälle ab, klaute sich diesen Satz und insgesamt auch das Match. Parallel dazu fand Christoph gegen Antwerpes wie schon im Hinspiel nur selten zu Normalform. Zwar gewann er die Sätze 1 und 4 klar, traf jedoch insbesondere bei knappen Spielständen die falschen Entscheidungen und musste seinem Gegenüber letztlich mit 9:11 im Fünften gratulieren. Immerhin hatten Knut und David mit ihren Gegnern keine Probleme und sorgten für die 5:3-Führung. Doch auch im Anschluss blieben die Gastgeber hartnäckig. Marcel sah sich gegen Güdden einem 0:2-Satzrückstand gegenüber, den er jedoch durch eine deutliche Leistungssteigerung wie schon zuvor Janos drehen konnte. Dieser tat sich auch im zweiten Einzel extrem schwer. Anders machte sich die fehlende Rotation des Balles zunutze und machte das Spiel sehr schnell. So fand Janos zu keinem Zeitpunkt zu seinem Spiel war insgesamt, auch aufgrund vergebener Satzbälle in den Durchgängen 2 und 3, relativ chancenlos. Glücklicherwise sollte dies der letzte Spielverlust des Abends gewesen sein. Denn Ken, Knut und Christoph brachten ihre Spiele jeweils sicher nach Hause und machten den 9:4-Erfolg perfekt.

Wir können mit unserer Leistung sicherlich nicht wirklich zufrieden sein und wollen uns im letzten regulären Saisonspiel in Neukirchen anders präsentieren, um für die Relegation noch etwas Selbstvertrauen zu tanken. Für die kommende(n) Spielzeit(en) müssen wir uns allerdings bereits jetzt damit abfinden, dass für einige von uns eine Umstellungsphase nötig sein wird, um mit Plastik noch auf ähnlichem Niveau spielen zu können.